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Die Legende um Wappen und Dorfnamen


Wappen Dottikon
Das seit 1950 von der Gemeinde offiziell geführte Wappen zeigt auf gelb (gold) ein rotes Pferd, welches aus einem grünen Dreiberg wächst. Die historisch in keiner Weise begründete Darstellung wird mit einer Sage aus dem 13. Jahrhundert erklärt. Sie erzählt von einem Ritter, der hoch zu Pferd vom Tode ereilt wurde. Das Pferd jedoch soll mit dem toten Herrn in Sattel und Steigbügeln den Weg heim nach Dottikon gefunden haben. Bei diesem Anblick sollen sich unsere Vorfahren mit den Worten beklagt haben «tot isch er cho» oder «tot inecho», woraus sich mit etwas Fantasie der Dorfname Tottinchon ableiten liesse.

Richtig scheint die sprachhistorisch begründete Erklärung über die Entstehung des Dorfnamens. Allemannische Siedler rückten zwischen ca. 500 – 800 gegen Süden vor und liessen sich sippenweise an günstigen Standorten nieder. Die interne Siedlungsausweitung (ca. 600 – 700 n. Chr.) brachte eigentliche Siedlungsnamen mit den Endungen –inghofen, -ikon («bei den Höfen der Leute des NN»). Totting-hofen (althochdeutsch) heisst somit «bei den Höfen der Sippe des Totto».
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