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Kirchgemeinden

Kirchgemeinden

Unsere Reli­gions-Gemein­schaften. Tra­di­tionell ein Miteinander.

 

Die bei­den Lan­deskirchen prak­tizieren ein friedlich­es Neben- und Miteinan­der. Es wer­den regelmäs­sig öku­menis­che «Fraue-z’Morge», Gemein­dereisen und Gottes­di­en­ste abge­hal­ten. Eben­so wird zwei- bis dreimal jährlich eine Erwach­se­nen­bil­dung angeboten.

 

Die Römisch Katholis­che Kirchgemeinde

Mit dem endgülti­gen Über­tritt Berns mit seinen Unter­ta­nenge­bi­eten zur evan­ge­lisch-reformierten Kirche im Jahre 1528 wurde Dot­tikon mit der katholis­chen Pfar­rei Häg­glin­gen zusam­men­gelegt. Diese Vere­ini­gung war vor­erst nur von kurz­er Dauer, da bere­its im fol­gen­den Jahr — infolge des ersten Kap­pel­erkrieges — alle Gemein­den des unteren Freiamtes den neuen Glauben anzunehmen hat­ten. Der für die katholis­chen Orte gün­stige Aus­gang des zweit­en Kap­pel­erkrieges vom 11. Okto­ber 1531 führte sie indes wieder zum alten Glauben zurück. In der Folge wün­scht­en sich die Bewohn­er von Dot­tikon ihren eige­nen Seel­sorg­er. Die katholis­chen Orte unter­stützten auf der Tagsatzung dieses Ansin­nen, Bern lehnte das Begehren jedoch ab. So blieb Dot­tikon jahrhun­derte­lang der St. Michael­sp­far­rei Häg­glin­gen zugeteilt. Zeu­gen dieser «Häg­glinger Zeit» sind der frühere gemein­same Fried­hof sowie die Pfar­rbüch­er im Pfar­rar­chiv unser­er Nach­barge­meinde, in denen die Bewohn­er von Dot­tikon und Häg­glin­gen zusam­men und ohne Unter­schei­dung einge­tra­gen wur­den. Die kirch­liche Selb­st­ständigkeit erre­ichte Dot­tikon erst durch das Dekret vom 21. Februar.

1862–1864 wurde mit­ten im alten Dorfteil die dem heili­gen Johannes dem Täufer gewei­hte Kirche im neu-roman­is­chen Stil erbaut. 1964 kon­nte anlässlich ein­er grösseren Ren­o­va­tion der Innen­raum im Sinne des zweit­en vatikanis­chen Konzils umgestal­tet wer­den. Die langersehnte fre­undlichere Gestal­tung des Umgelän­des real­isierte die Kirchge­meinde 1988. Das alte Pfar­rhaus bei der Kirche dient seit eini­gen Jahren als Pfar­rheim; der Sitz des Pfar­rers befind­et sich an der Schulhaustrasse.

Über das Pfar­reileben informiert die Zeitschrift «Hor­i­zonte», welche wöchentlich allen Ange­höri­gen der katholis­chen Kirchge­meinde zugestellt wird.

Die evan­ge­lisch-reformierte Kirchge­meinde Ammerswil-Dintikon

Diese evan­ge­lisch-reformierte Kirchge­meinde umfasst die Gemein­den Ammer­swil, Din­tikon, Bal­lyge­bi­et (Villmer­gen), Dot­tikon und Häg­glin­gen. Die altehrwürdi­ge Kirche befind­et sich in Ammer­swil. Im Jahre 1948 erfuhr das Gotte­shaus die let­zte Aussen­ren­o­va­tion mit dem Ein­bau ein­er neuen Tur­muhr und 1958 ren­ovierte die Kirchge­meinde den Innen­raum. 1975 kon­nte die Kirchge­meinde das 700-jährige Beste­hen der im Laufe der Zeit mehrmals umgestal­teten Kirche feier­lich begehen.

Die Ange­höri­gen der reformierten Kirchge­meinde wer­den mit der Zeitschrift «reformiert» über das aktive Pfar­reileben informiert. Die Pub­lika­tion erscheint monatlich.

 

Evan­ge­lis­che Freikirche Chrischona Dottikon

Unter dem Namen «Chrischona-Gemeinde» begann 1925 in Dot­tikon der Auf­bau ein­er evan­ge­lisch freikirch­lichen Gemeinde im Freiamt, als soge­nan­nte Aussen­sta­tion von Lenzburg. Seit 1928 ste­ht eine eigene Kapelle an der Bahn­hof­s­trasse zur Ver­fü­gung. 1993 kam der Schritt in die Selb­st­ständigkeit. Im Jahr 2000 kon­nte ein angren­zen­des Fam­i­lien­haus mit­gemietet und später erwor­ben wer­den, worin nun fünf Grup­pen­räume, sowie eine kleine Küche enthal­ten sind. Im Jahr 2014 wurde die Kapelle ren­oviert und den aktuellen Bedürfnis­sen angepasst.

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